weil einem manchmal alles zu viel wird.
(Quelle: noussommesfous, via swingliveaway)
(via oversizedcardigans)
Knochen, sie stechen mir aus der Haut. Sie entstellen meinen Körper und lassen mich verschwinden. Und sie schreien nach Aufmerksamkeit. Einer Aufmerksamkeit, nach der ich nie gefragt habe, die ich nie wollte. Doch nun ist sie da und stellt Fragen. Warum tust du dir das an? Warum hasst du dich so sehr? Warum kannst du nicht sehen, was wir sehen?
Knochen. Sie verstecken mein wahres Ich. Verstecken meine unzähligen Fettschichten, so dass sie für jeden unsichtbar sind. Für jeden außer mir. Sie drängen sich mir auf, lassen mich beinahe ersticken. Ich habe keine Luft zum atmen, keine Bewegungsfreiheit. Gefangen in diesem Körper bin ich gezwungen, so lange zu hungern, bis mich dieser endlich freigibt.